Wenn man zu lange sitzt, fühlt sich der Körper wie ein rostiger Türscharnier an
Im Homeoffice, beim Fernsehen oder Scrollen durch das Smartphone sitzt man oft zwei bis drei Stunden. Die Schultern sind angespannt, der Nacken schwer, der Rücken schmerzt und die Beine wollen beim Aufstehen nicht so recht gehorchen. Das ist kein Krankheitszustand, sondern meist nur, weil der Körper zu lange nicht bewegt wurde. Keine Kleidung wechseln, keine Geräte kaufen – ein stabiler Stuhl reicht aus. Heute lernen Sie eine kleine Bewegung: eine Rückenstreckung auf dem Stuhl.

Wer kann diese Übung machen?
Sie eignet sich für Menschen, die nach langer Sitzeinheit Verspannungen im Schulter- und Nackenbereich, Steifheit im Rücken und Schwierigkeiten beim Drehen haben. Die Bewegung ist klein, langsam, ohne Sprünge oder Kniebeugen, sodass auch ältere Menschen sie sicher ausführen können. Wenn Sie heute besonders unwohl fühlen, reduzieren Sie einfach die Anzahl der Wiederholungen und üben Sie nicht zu stark.
Vollständige Ausführung, machen Sie es einmal mit
- Suchen Sie einen Stuhl, der nicht rutscht. Setzen Sie sich auf ein Drittel des Stuhls, stellen Sie die Füße flach auf den Boden und halten Sie sie in der Breite der Hüften.
- Legen Sie die Hände leicht auf die Knie, richten Sie den Rücken gerade aus, ohne speziell Kraft aufzuwenden.
- Einatmen, leicht vorwärts drücken, den Steiß nach hinten schieben, wodurch der Rücken eine leichte Wölbung bildet.
- Ausatmen, langsam den Kopf senken und den Rücken bogenförmig anheben, wie ein gebogenes Bogen.
- Machen Sie diese Bewegung mit der Atmung acht bis zehn Mal, je langsamer desto besser, ohne zu stark zu pressen.
- Nach Abschluss heben Sie die Schultern leicht an und lassen sie dann schwer wieder hinab, wiederholen Sie dies dreimal.
Was passiert nach der Übung mit Ihrem Körper?
Die Wirbelsäule und die Hüftgelenke werden sanft bewegt, die Verspannung im Schulter- und Nackenbereich löst sich allmählich, auch die Atmung wird tiefer. In der Traditionellen Chinesischen Medizin sagt man, dass die Gelenke und Muskeln geöffnet und die Blutzirkulation gesteigert wird. Bewegen Sie sich, und die Energie fließt frei. Nur wenn Ruhe und Bewegung im Gleichgewicht sind, will sich der Körper mit Ihnen verständigen.
Zusammenfassung
Um Steifheit im Körper zu lindern, muss man nicht unbedingt schwitzen. Zehn Minuten täglich, ein Stuhl und eine sanfte Dehnung mit der Atmung genügen, um die Gelenke in ihren ursprünglichen Zustand zurückzubringen. Folgen Sie der Natur, seien Sie geduldig, und die Konsequenz ist wichtiger als die Intensität.
Haftungsausschluss: Der Inhalt dieses Artikels dient nur der täglichen Gesundheitsinformation und ist nicht dazu bestimmt, irgendeine Krankheit zu diagnostizieren oder zu behandeln. Bei Schmerzen, Verletzungen oder chronischen Erkrankungen sollten Sie zuerst einen Arzt oder Fachmann konsultieren, bevor Sie entscheiden, ob Sie die Übung ausüben.